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Gastronomie-Finanzen

Prime-Cost-Rechner für die Gastronomie

Monatlichen Wareneinsatz, Getränkekosten und gesamte Personalkosten gegen den Umsatz eingeben und die Prime-Cost-Quote berechnen sowie mit Branchen-Richtwerten vergleichen.

Aktualisiert: Mai 2026
Ohne Anmeldung Sofortige Berechnung Daten bleiben im Browser
Prime Cost: 58.9%Gut: Prime Cost im Bereich 55-60%
0%Ziel 60%100%

Prime-Cost-Analyse

Umsatz€45,000.00
Wareneinsatz€13,500.00 (30%)
Personalkosten€13,000.00 (28.9%)
Prime Cost€26,500.00 (58.9%)
Bruttobetriebsmarge€18,500.00 (41.1%)

Prime Cost bei 58.9%: im gesunden Bereich 55-60%. Die Marge deckt Miete, Nebenkosten und Gewinn.

  • Arbeite parallel an Wareneinsatz und Personal: kleine Prozentpunkte bei beiden bewegen den Prime Cost stark.
Nächster Schritt
  • WareneinsatzGehe den Wareneinsatz Gericht für Gericht an.
  • DeckungsbeitragPrüfe die echte Marge der Rezepte.
  • Menu EngineeringVerschiebe den Mix zu profitableren Gerichten.

Gap-Analyse

Der optimale Prime Cost in der Gastronomie liegt zwischen 55% und 60%. Über 65% werden die Margen zu knapp, um Miete, Nebenkosten und Gewinn zu decken.

Abweichung vs. Ziel 60%-€500.00 (-1.1%)
Nötiger Umsatz für 60%€44,166.67
Wareneinsatz %30% (im Ziel)
Personalkosten %28.9% (im Ziel)
150 persone trovano utile questo calcolatore

Prime-Cost-Formel

Der Prime Cost vereint die zwei größten und am besten steuerbaren variablen Kosten. Zusammen entscheiden sie, ob ein Betrieb nach Miete und Gemeinkosten profitabel sein kann.

Wareneinsatz =
  Anfangsbestand + Einkäufe − Endbestand

Prime Cost = Wareneinsatz + Personalkosten

Prime Cost % = Prime Cost / Umsatz × 100

Personalkosten % = Personal / Umsatz × 100
Food Cost %      = Wareneinsatz / Umsatz × 100

Beispiel:
  Umsatz:        42.000 €/Monat
  Wareneinsatz:  12.600 € (30 %)
  Personal:      13.440 € (32 %)
  Prime Cost:    26.040 € = 62 % vom Umsatz  ✓ Richtwert

Prime-Cost-Richtwerte in der Gastronomie

BetriebsartFood Cost %Personal %Ziel Prime Cost
Pizzeria25–30 %25–30 %< 58 %
Klassisches Restaurant28–32 %28–34 %< 63 %
Gehobene Küche30–38 %25–32 %< 65 %
Bar / Aperitif20–28 %28–35 %< 58 %
Catering / Events30–38 %22–30 %< 65 %

Beispiel: Vollservice-Restaurant — monatliche GuV

Monatszahlen (Restaurant mit 45 Plätzen):

Gesamtumsatz (netto)38.500 €100 %
Wareneinsatz (Anfang + Einkäufe − Endbestand)11.935 €31 %
Personal — Küche (2 Köche + Spüler)5.600 €14,5 %
Personal — Service (3 Kellner, Teilzeit)4.620 €12 %
Arbeitgeberanteile + Sonderzahlungen (~35 % brutto)3.575 €9,3 %
Gesamte Personalkosten13.795 €35,8 %
PRIME COST25.730 €66,8 %

Mit 66,8 % liegt dieses Restaurant leicht über dem Richtwert von 65 %. Die verbleibenden 33,2 % (12.770 €) müssen Miete, Energie, Abschreibungen und Gewinn decken. Bei 3.500 € Miete (9,1 %) und 2.000 € sonstigen Gemeinkosten (5,2 %) ergibt sich ein Nettogewinn von rund 7.270 €/Monat (18,9 %) — ein gesundes Ergebnis.

Risposte rapide

Direkte Antworten

Was ist der Prime Cost in der Gastronomie?
Der Prime Cost ist die Summe aus gesamtem Wareneinsatz (Speisen und Getränke) plus gesamten Personalkosten eines Zeitraums. Er umfasst die zwei größten und am besten steuerbaren variablen Kosten eines Betriebs. Formel: Prime Cost = Wareneinsatz + Personalkosten. In Prozent: Prime Cost % = (Wareneinsatz + Personal) / Umsatz × 100. Es ist die wichtigste Einzelkennzahl für die Rentabilität — ist der Prime Cost unter Kontrolle, ist es der Betrieb meist auch.
Welcher Prime Cost ist in der Gastronomie gut?
Richtwerte der Branche: Ein gut geführtes Vollservice-Restaurant sollte einen Prime Cost unter 60–65 % des Umsatzes anstreben. Aufschlüsselung: Food Cost 28–32 %, Personalkosten 28–35 % = Prime Cost 56–67 %. Hochvolumige Konzepte (Pizzeria, Fast Casual) arbeiten dank geringerem Wareneinsatz und höherer Produktivität mit einem Prime Cost von 50–58 %. Ein Prime Cost über 70 % bedeutet fast immer, dass nach Miete und Gemeinkosten kein Gewinn übrig bleibt.
Welche Personalkosten gehören in den Prime Cost?
Alle direkt mit dem Betrieb verbundenen Personalkosten: Küchenlöhne (Küchenchef, Koch, Spüler), Servicepersonal (Kellner, Empfang, Barkeeper), die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (rund 20–22 % vom Bruttolohn), anteilige Urlaubs- und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Aushilfen und Teilzeitkräfte. Geschäftsführergehälter zählen nicht dazu, wenn sie in der Buchhaltung als Gemeinkosten geführt werden.
Wie unterscheidet sich der Prime Cost von der Wareneinsatzquote?
Die Wareneinsatzquote misst nur die Zutatenkosten als Anteil am Umsatz, in der Regel 28–35 %. Der Prime Cost ergänzt die ebenso wichtige Personaldimension. Ein Betrieb kann eine 'gute' Wareneinsatzquote von 30 % haben, aber einen Prime Cost von 72 %, wenn er überbesetzt ist — Ergebnis: kein Gewinn. Der Prime Cost ist die handlungsrelevantere Kennzahl, weil er den Zielkonflikt aufzeigt: Höheren Wareneinsatz kann man teils mit geringeren Personalkosten ausgleichen (einfachere Gerichte, effizientere Vorbereitung) und umgekehrt.
Wie senke ich den Prime Cost meines Betriebs?
Wareneinsatz senken: Rezepte standardisieren, Ausbeute tracken, Abfall reduzieren, mit Lieferanten neu verhandeln, Kartenpreise prüfen. Personalkosten senken: Dienstplanung verbessern (Besetzung an die prognostizierten Gäste anpassen), Mitarbeiter für mehrere Aufgaben schulen und in Vorbereitungsgeräte investieren. Den Umsatz bei stabilen Kosten zu steigern ist der stärkste Hebel — schon 10 % mehr Umsatz bei konstantem Prime Cost senken die Quote deutlich und fließen fast vollständig in den Gewinn.
Sollte der Prime Cost wöchentlich oder monatlich berechnet werden?
Eine wöchentliche Berechnung ist ideal, um einen Betrieb aktiv zu steuern — sie erkennt Probleme, bevor sie sich über den Monat aufsummieren. Viele Gastronomen rechnen monatlich, weil die vollständigen Lohn- und Sozialversicherungsdaten nur monatlich vorliegen. Praktischer Ansatz: Wareneinsatz wöchentlich verfolgen (Einkäufe + Inventur) und Personalkosten wöchentlich (geplante Stunden × Stundensatz), dann monatlich mit der echten Lohnabrechnung abgleichen. Der 4-Wochen-Trend ist aussagekräftiger als eine einzelne Woche.
Kurze Antworten

Häufige Fragen

Was ist der Prime Cost in der Gastronomie?

Der Prime Cost ist die Summe aus gesamtem Wareneinsatz (Speisen und Getränke) plus gesamten Personalkosten eines Zeitraums. Er umfasst die zwei größten und am besten steuerbaren variablen Kosten eines Betriebs. Formel: Prime Cost = Wareneinsatz + Personalkosten. In Prozent: Prime Cost % = (Wareneinsatz + Personal) / Umsatz × 100. Es ist die wichtigste Einzelkennzahl für die Rentabilität — ist der Prime Cost unter Kontrolle, ist es der Betrieb meist auch.

Welcher Prime Cost ist in der Gastronomie gut?

Richtwerte der Branche: Ein gut geführtes Vollservice-Restaurant sollte einen Prime Cost unter 60–65 % des Umsatzes anstreben. Aufschlüsselung: Food Cost 28–32 %, Personalkosten 28–35 % = Prime Cost 56–67 %. Hochvolumige Konzepte (Pizzeria, Fast Casual) arbeiten dank geringerem Wareneinsatz und höherer Produktivität mit einem Prime Cost von 50–58 %. Ein Prime Cost über 70 % bedeutet fast immer, dass nach Miete und Gemeinkosten kein Gewinn übrig bleibt.

Welche Personalkosten gehören in den Prime Cost?

Alle direkt mit dem Betrieb verbundenen Personalkosten: Küchenlöhne (Küchenchef, Koch, Spüler), Servicepersonal (Kellner, Empfang, Barkeeper), die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (rund 20–22 % vom Bruttolohn), anteilige Urlaubs- und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Aushilfen und Teilzeitkräfte. Geschäftsführergehälter zählen nicht dazu, wenn sie in der Buchhaltung als Gemeinkosten geführt werden.

Wie unterscheidet sich der Prime Cost von der Wareneinsatzquote?

Die Wareneinsatzquote misst nur die Zutatenkosten als Anteil am Umsatz, in der Regel 28–35 %. Der Prime Cost ergänzt die ebenso wichtige Personaldimension. Ein Betrieb kann eine 'gute' Wareneinsatzquote von 30 % haben, aber einen Prime Cost von 72 %, wenn er überbesetzt ist — Ergebnis: kein Gewinn. Der Prime Cost ist die handlungsrelevantere Kennzahl, weil er den Zielkonflikt aufzeigt: Höheren Wareneinsatz kann man teils mit geringeren Personalkosten ausgleichen (einfachere Gerichte, effizientere Vorbereitung) und umgekehrt.

Wie senke ich den Prime Cost meines Betriebs?

Wareneinsatz senken: Rezepte standardisieren, Ausbeute tracken, Abfall reduzieren, mit Lieferanten neu verhandeln, Kartenpreise prüfen. Personalkosten senken: Dienstplanung verbessern (Besetzung an die prognostizierten Gäste anpassen), Mitarbeiter für mehrere Aufgaben schulen und in Vorbereitungsgeräte investieren. Den Umsatz bei stabilen Kosten zu steigern ist der stärkste Hebel — schon 10 % mehr Umsatz bei konstantem Prime Cost senken die Quote deutlich und fließen fast vollständig in den Gewinn.

Sollte der Prime Cost wöchentlich oder monatlich berechnet werden?

Eine wöchentliche Berechnung ist ideal, um einen Betrieb aktiv zu steuern — sie erkennt Probleme, bevor sie sich über den Monat aufsummieren. Viele Gastronomen rechnen monatlich, weil die vollständigen Lohn- und Sozialversicherungsdaten nur monatlich vorliegen. Praktischer Ansatz: Wareneinsatz wöchentlich verfolgen (Einkäufe + Inventur) und Personalkosten wöchentlich (geplante Stunden × Stundensatz), dann monatlich mit der echten Lohnabrechnung abgleichen. Der 4-Wochen-Trend ist aussagekräftiger als eine einzelne Woche.

Italienische Version: Calcola prime cost
Prime Cost: 58.9%Gut: Prime Cost im Bereich 55-60%
0%Ziel 60%100%

Prime-Cost-Analyse

Umsatz€45,000.00
Wareneinsatz€13,500.00 (30%)
Personalkosten€13,000.00 (28.9%)
Prime Cost€26,500.00 (58.9%)
Bruttobetriebsmarge€18,500.00 (41.1%)

Prime Cost bei 58.9%: im gesunden Bereich 55-60%. Die Marge deckt Miete, Nebenkosten und Gewinn.

  • Arbeite parallel an Wareneinsatz und Personal: kleine Prozentpunkte bei beiden bewegen den Prime Cost stark.
Nächster Schritt
  • WareneinsatzGehe den Wareneinsatz Gericht für Gericht an.
  • DeckungsbeitragPrüfe die echte Marge der Rezepte.
  • Menu EngineeringVerschiebe den Mix zu profitableren Gerichten.

Gap-Analyse

Der optimale Prime Cost in der Gastronomie liegt zwischen 55% und 60%. Über 65% werden die Margen zu knapp, um Miete, Nebenkosten und Gewinn zu decken.

Abweichung vs. Ziel 60%-€500.00 (-1.1%)
Nötiger Umsatz für 60%€44,166.67
Wareneinsatz %30% (im Ziel)
Personalkosten %28.9% (im Ziel)
150 persone trovano utile questo calcolatore