calcolihoreca

Kostenlose Rechner für Restaurants, Bars und Pizzerien. Die Ergebnisse sind betriebliche Schätzungen und ersetzen keine steuerliche, gesundheitliche, rechtliche oder technische Beratung.

Alle RechnerBlogKontaktÜber unsDatenschutz
Made in Italy
calcoli·HoReCaKostenlos · schnell · ohne Anmeldung
WareneinsatzMargen & PreiseBar & CocktailsItalienische PizzaItalienische PastaPersonalEvents & CateringKaffee & Bar
Start/Gastronomie-Finanzen

Gastronomie-Finanzen

Öffnungszeiten-Break-even-Rechner

Gib erwartete Gäste pro Stunde, Durchschnittsbon und zusätzliche Personalkosten ein und finde heraus, ob die Erweiterung der Öffnungszeiten finanziell gerechtfertigt ist.

Aktualisiert: Mai 2026
Ohne Anmeldung Sofortige Berechnung Daten bleiben im Browser

Stündlicher Break-even

Geschätzte Tageskosten€1,100.00
Benötigte Bons/Tag343.75
Benötigte Bons/Stunde34.38
150 persone trovano utile questo calcolatore

Formel für den Mehrgewinn zusätzlicher Öffnungsstunden

Nur die Mehrkosten zählen. Fixkosten (Miete, festes Gehalt) sind für die Entscheidung irrelevant — sie fallen ohnehin an, egal ob du die Öffnungszeiten erweiterst oder nicht.

Mehrumsatz =
  Extra-Stunden × Gäste/Stunde × Durchschnittsbon

Zusätzlicher Deckungsbeitrag =
  Mehrumsatz × Deckungsbeitragsquote %

Zusätzliche Personalkosten =
  Personalstunden × Stundenkosten × (1 + Zuschlag %)

Netto-Mehrgewinn =
  Zusätzlicher Deckungsbeitrag − Zusätzliche Personalkosten

Break-even-Gäste/Stunde =
  (Zusätzliche Personalkosten/Stunde) / (Bon × DB-Quote%)

Lohnzuschläge (Gastronomie):
  Sonntag:       laut Tarif/Vertrag
  Feiertag:      laut Tarif/Vertrag
  Nacht (>23:00): z. B. +25 % auf den Grundlohn
  Überstunden:    laut Tarif/Vertrag

Break-even-Gäste pro Stunde — Referenztabelle

SzenarioMehrkosten/StdBreak-even-Gäste/Std (5 € Bon, 60 % DB)
Werktag-Morgen (1 Servicekraft)15 €5–6
Sonntags-Aperitif (1 Servicekraft)18 €6–7
Feiertag (1 Servicekraft)19 €7–8
Late-Night-Cocktail (23:00–01:00, 2 Kräfte)40 €13–14

Beispiel: Late-Night-Öffnung (23:00–01:00) in einer Cocktailbar bewerten

Szenario: nur Freitag- und Samstagnacht

  • Zusätzliche Stunden pro Nacht: 2 Stunden (23:00–01:00)
  • Durchschnittliche Gäste: 18/Stunde (auf Basis eines 3-Wochen-Tests)
  • Durchschnittsbon: 12 € (Cocktail + Wasser)
  • Wareneinsatz: 32 % → Deckungsbeitragsquote 68 %
  • Personalbedarf: 2 Servicekräfte (1 Bar, 1 Saal)
  • Nachtzuschlag (+25 %) auf 14 €/Std Grundkosten → 17,50 €/Std pro Person

Berechnung pro Nacht:

  • Mehrumsatz: 18 × 2 × 12 € = 432 €
  • Zusätzlicher Deckungsbeitrag: 432 € × 68 % = 294 €
  • Zusätzliche Personalkosten: 2 Kräfte × 2 Stunden × 17,50 € = 70 €
  • Netto-Mehrgewinn pro Nacht: 224 €
  • Pro Monat (8 Nächte/Monat): 1.792 € zusätzlicher Gewinn — klar lohnenswert
Risposte rapide

Direkte Antworten

Wie entscheide ich, ob eine zusätzliche Öffnungsstunde rentabel ist?
Vergleiche den Mehrumsatz dieser Stunde mit den dadurch entstehenden Mehrkosten. Mehrumsatz = erwartete Gäste × Durchschnittsbon × Deckungsbeitragsquote %. Mehrkosten = zusätzliche Personalstunden (inkl. gesetzlicher Zuschläge) + zusätzlicher Energieverbrauch + Verbrauchsmaterial. Übersteigt der zusätzliche Deckungsbeitrag die Mehrkosten, erwirtschaftet die Extra-Stunde Gewinn. Beachte: Einige Fixkosten (Miete, Versicherung) sind bereits gedeckt — du musst nur die echten Zusatzkosten erwirtschaften.
Welche Lohnzuschläge gelten in Bars und Restaurants bei Nachtarbeit?
Im DACH-Raum ist Nachtarbeit in der Regel zuschlagspflichtig: In Deutschland sind Nachtzuschläge (häufig ca. 25 %) für Arbeit zwischen 23:00 und 06:00 bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei, die konkrete Höhe richtet sich nach Tarif- oder Arbeitsvertrag. Sonntags- und Feiertagszuschläge sind ebenfalls üblich und steuerlich begünstigt. Diese Zuschläge summieren sich, sodass eine Sonntags-Nachtschicht deutlich teurer pro Stunde sein kann als eine Standardschicht am Wochentagnachmittag. Setze in der Zusatzkostenrechnung immer die tatsächlichen, voll belasteten Personalkosten an.
Lohnt es sich, sonntags zu öffnen?
Sonntagsöffnung kann in Tourismusgebieten, Einkaufslagen und Stadtzentren sehr rentabel sein, in Wohngebieten mit geringer Sonntagsfrequenz dagegen verlustträchtig. Die Kernfrage lautet: Übersteigt der Sonntagsumsatz bei höheren Personalkosten (Sonntagszuschlag laut Tarif) die Zusatzkosten des Öffnens? Eine Bar mit durchschnittlich 25 Gästen am Sonntag bei 5 € Durchschnittsbon und 45 % variablen Kosten erzielt 68,75 € Deckungsbeitrag pro Sonntag. Betragen die zusätzlichen Personalkosten für 6 Stunden (2 Mitarbeitende zum Sonntagssatz) 90 €, ergibt der Sonntag ein Minus von 21 € — eine Entscheidung zum Überprüfen.
Was kostet eine zusätzliche Personalstunde in einer Bar tatsächlich?
Eine Servicekraft verdient im DACH-Raum grob 12–15 €/Stunde brutto. Mit Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (~20–22 %) und weiteren Lohnnebenkosten liegen die Gesamtkosten je Stunde für den Arbeitgeber bei etwa 15–18 € für eine Standardstunde am Wochentag. Mit Nachtzuschlag (z. B. +25 %) oder Sonntags-/Feiertagszuschlag steigt der Wert entsprechend. Berücksichtige all diese Bestandteile in deinem Zusatzkostenmodell, um die Extra-Stunde nicht zu unterschätzen.
Welcher Mindestumsatz rechtfertigt eine Morgenöffnung (07:00–10:00)?
Eine dreistündige Morgenöffnung erfordert meist eine Servicekraft (Gesamtkosten ~50–55 € für die Schicht zu Standardzeiten). Um diese Zusatzkosten bei einer Deckungsbeitragsquote von 60 % zu decken, brauchst du 50 € / 0,60 = 83 € Mehrumsatz in 3 Stunden. Bei einem durchschnittlichen Frühstücks-Bon von 3 € heißt das, 28 Gäste in 3 Stunden zu bedienen, also rund 9 Gäste/Stunde mindestens. Unterhalb dieser Schwelle deckt die Morgenschicht ihre eigenen Personalkosten nicht und belastet den Betrieb — es sei denn, sie schafft Stammkundschaft für umsatzstärkere Zeiten im Tagesverlauf.
Verbessert die Erweiterung der Öffnungszeiten auch die Fixkostendeckung?
Ja, und das ist oft der entscheidende Faktor bei Grenzstunden-Entscheidungen. Miete, Versicherung und Kreditraten sind fix, ob du 8 oder 14 Stunden öffnest. Jede zusätzliche Betriebsstunde verteilt die Fixkosten auf mehr Umsatz. In der Zusatzkostenrechnung sollten Fixkosten jedoch ausgeklammert bleiben — sie fallen ohnehin an. Die einzige Ausnahme ist, wenn eine bestimmte Öffnung neue Fixkosten auslöst (z. B. eine Gebühr für eine Nacht-Konzession oder eine Sicherheitsauflage für den Betrieb nach Mitternacht), die dann als zusätzliche Fixkosten einzubeziehen sind.
Kurze Antworten

Häufige Fragen

Wie entscheide ich, ob eine zusätzliche Öffnungsstunde rentabel ist?

Vergleiche den Mehrumsatz dieser Stunde mit den dadurch entstehenden Mehrkosten. Mehrumsatz = erwartete Gäste × Durchschnittsbon × Deckungsbeitragsquote %. Mehrkosten = zusätzliche Personalstunden (inkl. gesetzlicher Zuschläge) + zusätzlicher Energieverbrauch + Verbrauchsmaterial. Übersteigt der zusätzliche Deckungsbeitrag die Mehrkosten, erwirtschaftet die Extra-Stunde Gewinn. Beachte: Einige Fixkosten (Miete, Versicherung) sind bereits gedeckt — du musst nur die echten Zusatzkosten erwirtschaften.

Welche Lohnzuschläge gelten in Bars und Restaurants bei Nachtarbeit?

Im DACH-Raum ist Nachtarbeit in der Regel zuschlagspflichtig: In Deutschland sind Nachtzuschläge (häufig ca. 25 %) für Arbeit zwischen 23:00 und 06:00 bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei, die konkrete Höhe richtet sich nach Tarif- oder Arbeitsvertrag. Sonntags- und Feiertagszuschläge sind ebenfalls üblich und steuerlich begünstigt. Diese Zuschläge summieren sich, sodass eine Sonntags-Nachtschicht deutlich teurer pro Stunde sein kann als eine Standardschicht am Wochentagnachmittag. Setze in der Zusatzkostenrechnung immer die tatsächlichen, voll belasteten Personalkosten an.

Lohnt es sich, sonntags zu öffnen?

Sonntagsöffnung kann in Tourismusgebieten, Einkaufslagen und Stadtzentren sehr rentabel sein, in Wohngebieten mit geringer Sonntagsfrequenz dagegen verlustträchtig. Die Kernfrage lautet: Übersteigt der Sonntagsumsatz bei höheren Personalkosten (Sonntagszuschlag laut Tarif) die Zusatzkosten des Öffnens? Eine Bar mit durchschnittlich 25 Gästen am Sonntag bei 5 € Durchschnittsbon und 45 % variablen Kosten erzielt 68,75 € Deckungsbeitrag pro Sonntag. Betragen die zusätzlichen Personalkosten für 6 Stunden (2 Mitarbeitende zum Sonntagssatz) 90 €, ergibt der Sonntag ein Minus von 21 € — eine Entscheidung zum Überprüfen.

Was kostet eine zusätzliche Personalstunde in einer Bar tatsächlich?

Eine Servicekraft verdient im DACH-Raum grob 12–15 €/Stunde brutto. Mit Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (~20–22 %) und weiteren Lohnnebenkosten liegen die Gesamtkosten je Stunde für den Arbeitgeber bei etwa 15–18 € für eine Standardstunde am Wochentag. Mit Nachtzuschlag (z. B. +25 %) oder Sonntags-/Feiertagszuschlag steigt der Wert entsprechend. Berücksichtige all diese Bestandteile in deinem Zusatzkostenmodell, um die Extra-Stunde nicht zu unterschätzen.

Welcher Mindestumsatz rechtfertigt eine Morgenöffnung (07:00–10:00)?

Eine dreistündige Morgenöffnung erfordert meist eine Servicekraft (Gesamtkosten ~50–55 € für die Schicht zu Standardzeiten). Um diese Zusatzkosten bei einer Deckungsbeitragsquote von 60 % zu decken, brauchst du 50 € / 0,60 = 83 € Mehrumsatz in 3 Stunden. Bei einem durchschnittlichen Frühstücks-Bon von 3 € heißt das, 28 Gäste in 3 Stunden zu bedienen, also rund 9 Gäste/Stunde mindestens. Unterhalb dieser Schwelle deckt die Morgenschicht ihre eigenen Personalkosten nicht und belastet den Betrieb — es sei denn, sie schafft Stammkundschaft für umsatzstärkere Zeiten im Tagesverlauf.

Verbessert die Erweiterung der Öffnungszeiten auch die Fixkostendeckung?

Ja, und das ist oft der entscheidende Faktor bei Grenzstunden-Entscheidungen. Miete, Versicherung und Kreditraten sind fix, ob du 8 oder 14 Stunden öffnest. Jede zusätzliche Betriebsstunde verteilt die Fixkosten auf mehr Umsatz. In der Zusatzkostenrechnung sollten Fixkosten jedoch ausgeklammert bleiben — sie fallen ohnehin an. Die einzige Ausnahme ist, wenn eine bestimmte Öffnung neue Fixkosten auslöst (z. B. eine Gebühr für eine Nacht-Konzession oder eine Sicherheitsauflage für den Betrieb nach Mitternacht), die dann als zusätzliche Fixkosten einzubeziehen sind.

Italienische Version: Calcola break-even ora di apertura

Stündlicher Break-even

Geschätzte Tageskosten€1,100.00
Benötigte Bons/Tag343.75
Benötigte Bons/Stunde34.38
150 persone trovano utile questo calcolatore